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	<title>Ein Ort für seine Herrlichkeit &#187; Unglauben</title>
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		<title>Wie man die Gegenwart Christi aufrecht erhalten und den Sieg bewahren kann</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 13:03:40 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten fünf Monaten bin ich ungefähr 29.000 Kilometer durch verschiedene Länder und Staaten gereist. Viele Menschen haben eine neue Dimension der Gegenwart Gottes erfahren. Viele wurden befreit und von tief sitzendem Zorn, Ablehnung, Verletzungen und Trauer geheilt. Und noch viel mehr als das: sie erlebten die liebevolle und reale Gegenwart Christi. Nachdem in ihnen solch eine radikale Veränderung stattgefunden hatte, fragten sie sich oft: „Wie kann ich diese herrliche Gegenwart und die Veränderung meines Herzens und Lebens bewahren?“</p>
<p>Dieser Artikel ist dazu geschrieben worden, um diese Frage zu beantworten. Das normale Christenleben ist ein Leben des Anderen und dieses Leben hat alle Eigenschaften des Herzens und der Gedanken Gottes. Jedes Leben muss Frucht nach seiner eigenen Art hervorbringen und Jesus sagte: „Jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt“ (Luk. 6:44a). Johannes sagte, dass, der den Sohn hat, der hat das Leben (1. Joh. 5:11,12). Wenn der Sohn Gottes in mir lebt, dann habe ich das Leben und wenn der Sohn Gottes nicht in mir lebt, dann habe ich das Leben Gottes nicht. Eine moralisch anständige Person könnte ihren Leib verbrennen lassen und all ihre Habseligkeiten verkaufen, um den Armen zu helfen, und trotzdem wohnt die Liebe Gottes nicht in ihr (1. Kor. 13:3).</p>
<p>Jesus sprach zu einer Ansammlung religiöser Menschen und er sagte ihnen, dass sie ihn nicht annehmen würden, um dieses Leben zu erhalten und dass Gottes Liebe nicht in ihnen sei. Der Hauptgrund dafür, dass Gottes Liebe nicht in ihnen war, lag darin, dass sie danach trachteten, von Menschen geehrt und geachtet zu werden (Joh. 5:41-44). Stolz wünscht sich ständig, geachtet und von anderen anerkannt zu werden.</p>
<p>Eine der am deutlichsten offenbar gewordenen und vorherrschenden Eigenschaften der Liebe Gottes ist, dass „sie nicht das Ihre sucht“ (1. Kor. 13:5). Stolz täuscht eine Person und bringt sie dazu, von anderen geachtet werden zu wollen. Und wenn dieser Gedanke den Sinn einer Person einnimmt, kann die Liebe Gottes nicht mehr fließen. Der Stolz sucht immer das Seine. Liebe sucht nie das Ihre. Gottes Liebe strebt danach zu geben, ohne zurückzufordern, sie hält die Gesetze Gottes ein und erfüllt den Menschen mit einem reichen inneren Frieden (Lukas 6:34, Psalm 119:165, Römer 13,8-10).</p>
<p>Wenn wir unsere Gefäße des Mitgefühls verschließen, dann verschließen wir den wahren Trichter, durch den Gottes Liebe fließen kann. Johannes sagt: Wie kann Gottes Liebe durch Herzen fließen, deren Mitgefühl verschlossen ist? Mitleid bedeutet wörtlich mit (dem anderen) zu leiden. Die Selbstsucht bewirkt in mir, dass ich das Leiden der Anderen ignoriere, dass ich sie verantwortlich mache für das, was sie MIR angetan haben und dass ich eine Rechtfertigung finde für jede Härte, die in meinem Herzen entstanden ist. Erinnere dich, Stolz wird immer das suchen, was für ihn selbst am besten ist und Liebe wird sich immer verleugnen und aufgeben. Jesus sagt, dass wir uns selbst verleugnen müssten, wenn wir ihm folgen wollen. Denn die Substanz des Herzens Satans, welche Stolz ist, hat das menschliche Herz mit  Selbstsucht erfüllt. Deshalb muss das Selbst verleugnet werden. Wenn ein Mensch sich selbst nicht verleugnet, entzieht er Gott dadurch automatisch das Recht, ihn als auserwähltes Gefäß zu gebrauchen, durch das Er sich selbst in diese Welt bringen möchte. Gott wird seine reine Selbstlosigkeit und seine Heiligkeit nicht mit meinem unreinen selbstsüchtigen und unheiligen Selbst vermischen. Das Selbst muss verleugnet werden, um in den Fußspuren des Meisters zu wandeln (Luk. 9:23; 14:25-<br />
33; Joh. 12:24-26; Matth. 10:37-39; 16:24; Mark. 8:34).</p>
<p>Gottes Wesen ist erfüllt von Mitleid, Demut, Liebe, Sanftmut und Bescheidenheit. Unser Selbst ist voll von Stolz, der einen inneren Drang darstellt, immer über andere erhoben zu werden. Wenn meine Herzenseinstellung andere verletzt (ihre Gefühle, ihren Ruf, ihre Familie oder gar ihren Körper), trifft mich das nicht, solange ich selbst in irgendeiner Weise profitiere. In 1. Kor. 15:57 sagt Paulus: „Dank sei Gott, der uns allezeit den Sieg gibt in Christus Jesus unserem Herrn.“ Genauso die wörtliche Bedeutung von 2. Kor. 2:14: Nun aber sei Gott gedankt, der uns in Christus stets triumphieren lässt und allezeit den Wohlgeruch seiner Weisheit durch uns an allen Orten offenbart. Der Heilige Geist möchte, dass wir erkennen, dass der Sieg allezeit in Christus ist und dass es immerwährende Quellen des lebendigen Wassers gibt (Joh. 7:37-39) und dass sich ein wunderschönes Aroma und ein Wohlgeruch der Liebe Christi überall dort verbreitet, wo wir hingehen. Welcher Beigeschmack ist das, von dem Gott sagt, dass er sich überall dort ausbreitet, wo wir hingehen? Jesus sagt, dass dieser Geschmack so wichtig ist, dass wenn wir ihn verlieren, wir zu nichts nütze sind (Matth. 5:1-13).</p>
<p>Welchen Beigeschmack sollte das Salz also nicht verlieren? Ich glaube, dieser Beigeschmack ist der wunderbare Wohlgeruch des demütigen Herzens Jesu (Matth. 11:29). Direkt nachdem Jesus seine Jünger über die Seligpreisungen gelehrt hatte,<br />
sprach er über den Geschmack. Es ist das demütige Herz Christi, das die wahren Segnungen im Leiden um der Gerechtigkeit willen sieht. Nur das demütige Herz des Lammes entfaltet einen wunderschönen Wohlgeruch in der Nase Gottes. „Das Leben Gottes hat nur ein hauptsächliches Wesen und das ist Sieg und Triumph, daher, wenn Christus wahrhaft Sein Leben in mir lebt, bin ich mehr als ein Überwinder in allen Situationen! (Römer 8:37) Er kennt kein anderes Leben. Deshalb ist diese Art zu leben nur möglich, wenn ich Jesus erlaube, sein Leben durch mich zu leben. Aber wir müssen daran denken, dass Jesu Leben ein demütiges, sanftmütiges Leben voller Mitleid ist, das einem demütigen Herzen entspringt. Jesus sagt, dass wir diese Herzenseinstellung erlernen müssen. Der Weg, sein demütiges Herz zu lernen, besteht darin, die verborgenen Bereiche des Stolzes in meinem Herzen vom Licht Seiner Gegenwart aufdecken zu lassen und bei jeder Enthüllung meines verdeckten Stolzes mich zu demütigen und meine Haltungen (Verunreinigung des Geistes) und meine Handlungen (Verunreinigung des Fleisches) zu bekennen. Diese enorme Kraft, die im Blut Jesu steckt, gilt nur für Sünder (1. Joh. 1:9).</p>
<p>Das herrliche Leben Christi wird allezeit durch Seinen Leib fließen, wenn Sein Leib die Steine beseitigt, die den Durchfluss behindern. Ich erwähne nun 6 Hauptsteine, die dazu führen, dass das siegreiche, wertvolle und reine Leben Christi durch uns fließen kann.</p>
<p><strong>1) Der Stein des Richtens</strong><br />
Dieser Stein ist die Frucht des Richtens. Alles sündige Richten über andere stellt eine unsichtbare Aussage an Gott dar, dass ich nicht so bin, wie der, den ich richte. Doch allein durch die Tatsache, dass ich richte, beweise ich, dass ich alles was ich erreicht habe als meinen eigenen Verdienst ansehe und nicht aufgrund von Gottes Gnade. Wenn ich einen anderen richte, sage ich Gott damit, dass ich mich freue über meine eigene Fähigkeit, als Gerechter leben zu können. Aus diesem Grund muss Gott seine Gnade aus diesem Bereich meines Lebens herausnehmen und die Konsequenz ist, dass ich fallen werde (Römer 2:1-3; Sprüche 16:18; Matth. 7:1-3). Sündiges Richten kommt aus einem Herzen, das sich im Stolz erhebt.</p>
<p><strong>2) Der Stein der Ärgernisse</strong><br />
Dieser Stein entsteht aus meiner Ablehnung, einer anderen Person gegenüber barmherzig zu sein. Jedes Mal, wenn ich einer anderen Person &#8211; aus welchem Grund auch immer &#8211; Barmherzigkeit verweigere, bekenne ich in meinem Herzen, dass diese Person der Vergebung nicht würdig ist. Jede Unvergebenheit hinterlässt im Inneren einer Person ein Gefühl der Härte gegenüber demjenigen, dem sie nicht vergeben möchte. Viele Menschen wurden reich gesegnet von Pastoren, bis diese sie richteten. Nachdem Härte<br />
im Herzen gegenüber der Person entsteht, die man richtet, kann man nicht länger mit den Augen Christi sehen. Ich kann keinen Dienst für jemanden haben, den ich in meinem Herzen gerichtet habe. Wo immer ich von irgendjemandem verärgert werden kann, handelt es sich um einen Bereich, in dem ich danach trachte, geehrt zu werden, und wenn derjenige mir keine Ehre erweist, wird mein Stolz verletzt.</p>
<p><strong>3) Der Stein des Nörgelns und Murrens</strong><br />
„Seufzt nicht wider einander, liebe Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Siehe der Richter steht vor der Tür.“ (Jakobus 5:9) Wir nörgeln und murren in unseren Herzen über andere Gläubige, und der Richter hört unsere Kritik und wir stehen unter Verdammnis. Philipper 2:13,14 sagt, dass Gott allezeit Sein demütiges Wesen in uns wirkt, aber wenn wir murren oder zweifeln (dieses Wort bedeutet vernunftmäßig erklären/wegdiskutieren), dann hindern wir Gott daran, Sein Leben in uns hineinfließen zu lassen. Philipper 2:13-14: „Denn Gott ist’s der in euch beides wirkt, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und ohne Zweifeln.“<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>4) Der Stein des Unglaubens</strong><br />
Hebräer 3:12: „Seht zu, liebe Brüder, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott.“ Unglaube ist ein direkter Angriff gegen die Wahrhaftigkeit und den Charakter Gottes. Diese Haltung, die es ablehnt, dem Wort Gottes zu glauben, kommt aus einem harten Herzen.<br />
<strong>5) Der Stein der betrügerischen Natur der Sünde</strong><br />
(Hebräer 3:13) Die Sünde wird jedes Herz täuschen, das von sich denkt, es könne die Sünde selbst überwinden. Wir können die Sünde ohne Christus nicht überwinden und wir wenden uns vom lebendigen Gott ab, wenn wir den Stolz des Selbstbewusstseins zulassen. (Hebräer 3:12b)</p>
<p><strong>6) Ein selbstgerechtes Herz</strong><br />
Der letzte Stein ist der Grund Nr. 1, warum wir nicht im Sieg wandeln und die liebevolle Gegenwart Christi offenbaren; der Stein eines selbstgerechten Herzens, das sich weigert, sich zu demütigen. Gnade ist für den Demütigen, aber Gott widersteht dem Stolzen (Jakobus 4:6). Vergebung und Reinigung ist für den Sünder, nicht für den Gesunden (1. Joh. 1:9; Joh. 9:41). Wenn mein Herz sich aus irgendeinem Grund hart anfühlt, muss ich herausfinden, wo ich versagt habe, wo ich Gott missfallen habe und ich muss dafür die Verantwortung übernehmen und den Platz des Sünders einnehmen. Licht wird immer aufdecken; dann wird der Herr vergeben, reinigen und alles mit Seiner Gegenwart und Seiner Ehre bedecken. Als die Sünde kam, erkannten Adam und Eva, dass sie nackt waren. Sie hatten nie Kleidung an, daher waren es nicht ihre Leiber, die nackt waren. Sie wurden sich plötzlich darüber bewusst, dass sie etwas verloren hatten – und zwar die Ehre ihres Schöpfers. Gottes Ehre wird Seine Schöpfung dann wieder bedecken, wenn seine Geschöpfe den Platz derjenigen einnehmen, die nackt sind und bedeckt werden müssen. Offenbarung 3:17-19: „Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts! und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, damit du sehen mögest. Welche ich liebhabe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei<br />
nun eifrig und tue Buße!“</p>
<p>Geliebte, mit Gott zu wandeln bedeutet, dass wir immer mehr Eins werden mit dem Herzen Gottes. Das ist das Herz des Lammes. Dieses Herz geht tiefer und tiefer in Demut und wird jede Rechtfertigung zerstören, die der böse Geist des Stolzes vorbringt, um sich selbst zu bedecken. WIR können entweder mit der Ehre von Gottes eigenem Herzen bedeckt sein oder mit der trügerischen Natur des Stolzes. Wahre Demut wird den Wohlgeruch des herrlichen Christus entfalten; Seinen Beigeschmack in dieser Welt. Möge Gott euch, Brüder und Schwestern, reich segnen in eurem Entschluss, euch selbst zu demütigen und Eins zu werden mit dem Herzen des Lammes. Die Braut des Lammes macht sich jetzt bereit!</p>
<p>In der Liebe Christi,<br />
Bruder Greg</p>


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